Weiher. Philipp Birner heißt der neue 1. Kommandant der Weiherer Feuerwehr. Bei der Generalversammlung im Gasthaus wurde der bisherige Stellvertreter zum Nachfolger von Norbert Stangl gewählt. Neuer Stellvertreter wurde Christoph Ott. Vor der Veranstaltung, bei der mit KBR Christof Strobl, KBI Michael Iberer und KBM Marco Weiß die komplette Feuerwehr-Führungsriege des Landkreises zugegen war, hatte man in der Dorfkirche bei einem Gottesdienst der verstorbenen Kameradinnen und Kameraden gedacht. Norbert Standl berichtete über die im vergangenen Jahrgeleisteten Übungen und Einsätze und bedankte sich für die gute Zusammenarbeit während seiner 18 Kommandantenjahre. Für die heuer stattfindende Leistungsprüfung kündigte er die Teilnahme von zwei Löschgruppen an. Außerdem soll am Rotbühl eine gemeindeübergreifende Übung zur Waldbrandbekämpfung stattfinden. 1. Vorstand Michael Reif erinnerte an die Veranstaltungen des Vereins im Jahr 2025, nannte das Johannisfeier, die Kirwa und den zweitägigen Ausflug nach Heidelberg sowie die Teilnahme an Feuerwehrjubiläen. Sein Dank galt allen Mitgliedern und ehrenamtlichen Helfern. Aktuell, so Reif hat die Feierwehr 47 aktive und 14 passive Mitglieder. Die Wahlen ergaben folgende Ergebnisse: 1. Kommandant Philipp Birner, 2. Kommandant Christoph Ott, 1. Vorstand Michael Reif, 2. Vorstand Tobias Schadl, Kassier Sebastian Wendl, Schriftführer Daniel Stiegler, Kassenprüfer Klaus Birner, Georg Ott, Gerätewart Florian Ott, Hüttenwarte Christoph Ott, Florian Ott.
Nach den Wahlen stand der Neubau des Feuerwehr-Gemeinschaftshauses im Mittelpunkt. Bürgermeister Hermann Falk befürwortete eine Weiterführung des Vorhabend sowie den Baubeginn in 2026. Genaueres könne erst nach den Haushaltsberatungen des Stadtrats gesagt werden. Der Jugend wurde ein Zuschuss zum Bau des Faschingswagens gemeinsam mit der Pursrucker Jugend zugesagt. In ihren Grußworten dankten Bürgermeister Falk und die Feuerwehr-Führungskräfte der Wehr für ihr Engagement. Es trage wesentlich zum Zusammenhalt im Dorf bei. Die problemlose Besetzung aller Posten bei den Neuwahlen sei ein gutes Zeichen für eine intakte Gemeinschaft.