Superstimmung bei der Steiningloher Stodl-Kirwa | Aktuelle Nachrichten und Informationen

Die 14. Stoiniglouher Stodlkirwa in Steiningloh begeisterte mit Musik, Tanz und geselligem Beisammensein bei strahlendem Wetter.

Superstimmung bei der Steiningloher Stodl-Kirwa

Steiningloh. „Wer hot die schöinste Kirwa?“ In Steiningloh waren sich drei Tage lang alle einig, dass dies auf jeden Fall die „Stoiniglouher Stodlkirwa“ ist. Am Wochenende wurde sie bei herrlichem Wetter und Superstimmung zum 14. Mal gefeiert.

Stolze 30 Meter ragte der Kirwabaum, der aus dem Rechtler-Holz stammte, in die Höhe. Die Kirwaburschen und andere starke Mannsbilder aus dem Dorf packten am frühen Samstagnachmittag an, und hievten das Kirwsymbol unter der Regie von Martin Kick und Sebastian Pfab in die Senkrechte. Die Kirwamoidln hatten ihn entsprechend geschmückt. Bevor es im und rund um den Kirwastodl los ging, versammelte man sich am frühen Abend an der Marienkapelle zum Gottesdienst. Die vom Gebenbacher Pfarrvikar Christian Preitschaft zelebrierte Messe wurde von der Gruppe „Eviva“ musikalisch gestaltet. Selbstverständlich waren auch die sieben Kirwapaare und die Teenie- und Kinderpaare bei der Messfeier präsent. Anschließend ging es hinauf zum Stodl. Dort präsentierten auf dem Festplatz die Kirwapaare den „Siebenschritt“ und einen „Boarischen“ zu den Klängen der Gruppe „D’Barsprinter“. Die vier Musikanten spielten zünftig auf und sorgten für beste Stimmung. Die hielt bei so manchem Gast bis weit nach Mitternacht an.

Am Kirchweihsonntag ging kurz nach der Mittagszeit der Festbetrieb los. Auf die zahlreichen Gäste warteten Kaffee, Kuchen, Köichln, Bratwürstln, Steaks, Käse und Frischgetränke aller Art. Die Sonne lachte vom weiß-blauen Himmel, als um 15 Uhr die Kirwapaare, angeführt vom Trio „D‘Allerscheynst’n“, auf dem Festplatz eintrafen. Die Kinderpaare eröffneten den Reigen und schwangen zum Kinder- und Spaßlied „Herr Meier kam geflogen“ ihre Tanzbeine. Zusammen mit den Teenie-Paaren tanzten sie die „Krebspolka“, bevor die Teenis den „Dreher aus Riedelsbach“ präsentierten. Die Eltern der Nachwuchspaare bedankten sich bei Hanna Ries-Pfab und Jonas Arnold mit T-Shirts für das Einüben der Tänze. Dann gehörte der Tanzboden den sieben Kirwapaaren mit dem „Fensterl“, dem „Woldjager“, dem Zwiefachen „S’Luada“, der „Sternpolka“ und dem „Jiffy Mixer“. Beim abschließenden Walzer wurden Sophia Pfab und Jonas Weiß zum neuen Oberkirwapaar gekürt. Abgerundet wurde die Zeremonie mit dem gemeinsam getanzten Ehrenwalzer. Die Kirwapaare bedankten sich mit einem Blumenstrauß bei ihrer Tanzlehrerin Eva Pfab, die ihnen seit zehn Jahren die die Kirwatänze beibringt. Das Überreichen der Blumen garnierten sie mit dem auf Eva Pfab umgedichteten Flipper-Hit „Wir sagen Dankeschön“. Dass dann den ganzen Abend bis in die Nacht hinein Superstimmung herrschte, dafür sorgte das „Geschwister-Trio Baier“. Sie spielten ganz nach dem Geschmack der Gäste auf. Gegen 21 Uhr wurden der Kirwabaum und viele Sachpreise verlost. Den Kirwabaum gewann Wolfgang Fischer. Er gab den Baum zur Versteigerung frei, der endgültig von Eva Pfab ersteigert wurde. Am Kirwamontag wurde nochmals der Grill angeschürt. Viele Firmen- und Behördenvertreter fanden sich zusammen mit den Kirwapaaren zum Mittagessen ein.