„Sommer machte Super-Laune“ beim Konzert des Kinderchors „Herzwärts“ | Aktuelle Nachrichten und Informationen

Der Kinderchor Herzwärts verzauberte über 400 Besucher auf dem Hirschauer Marktplatz mit einem mitreißenden Sommerkonzert voller Lebensfreude und Schlagerhits.

„Sommer machte Super-Laune“ beim Konzert des Kinderchors „Herzwärts“

Hirschau. Unbeschwertheit, Lebensfreude, einen Hauch von Dolce Vita und die Sehnsucht nach Urlaub – all das konnten die gut 400 Besucher genießen, die am Donnerstagabend zum Konzert des Kinderchors „Herzwärts“ auf den Markplatz gekommen waren.

„Sommer macht Laune“ hatte man als Motto gewählt. Dass die „Herzwärts-Mädels“ sogar „-Super-Laune“ versprühen konnten, dabei half Sankt Petrus kräftig mit. Ihm sagte Chorleiterin Gertrud Siegert eingangs ein Extra-Danke für das ideale Wetter und erinnerte daran, dass man das letzte Konzert wegen heftiger Regenschauer kurzfristig ins Josefshaus verlegen musste. Josefine Summer, Alisa Graf und Romy Weiß gaben - wie alle Sängerinnen von Hannah Reiß am E-Piano begleitet - zum Auftakt mit Tony Marshalls „Auf der Straße nach Süden“ die Richtung vor. Dort angekommen feierten Laura Biel und Julia Schinabeck „Ein Festival der Liebe“ bevor Anna Meier und Franziska Schilling mit „Paloma Blanca“ über die Berge flogen. Alisa Graf hatte es „Der Junge mit der Mundharmonika“ angetan und Josefine Summer erklärte, wie schön die Zeit mit ihrem „Butterfly“ war. Dann gehörte die Bühne der fünfjährigen Emilia Roth und Jakob Kohl, der seinen 6. Geburtstag feierte. Dazu gratulierte ihm Gertrud Siegert, bevor Emilia und Jakob das Publikum energisch aufforderten „Pack die Badehose ein – und dann nix wie rauf zum Monte“. Nach einem Bad dort schwärmten die Kleinen des „Herzwärts-Chors“ von der schönen Zeit mit ihrer „Babicka“. Für einen Lacher sorgte Gertrud Siegert mit einer Anekdote aus der Probenarbeit. Sie erklärte den Mädels, dass die Schlager alle schon vor etwa Jahren entstanden sind. Darauf die Frage von Anna Meier: „Vor oder nach Christus?“ Wanda und Romy Weiß hörten dann „Immer wieder sonntags“ die Bouzukis spielen. Mia Oberhell zeigte sich bei „Eviva Espania“ fasziniert vom Klang der Castagnetten. Zur Freude von Gertrud Siegert feierte Olivia Neal nach fünfjähriger, beruflich bedingter Pause ein glänzendes „Herzwerk-Comeback“. Wurden vorher alle Schlager in deutscher Sprache gesungen, präsentierte Olivia Neal mit ihrer markanten Stimme zusammen mit Carolin Luber den Hit „Down Town“ in englischer und „Mama Maria“ in italienischer Sprache. Überhaupt bot Carolina Luber eine herausragende Leistung. Die 14-Jährige bestritt sämtliche Stücke und bestach mit ihre klaren, je nach Situation variablen Stimme. Ohne Pause im Einsatz war das ganze Konzert hindurch auch Hannah Reiß, die die Sängerinnen am E-Piano optimal begleitete.

Nachdem sich Akteure wie Zuschauer mit Snacks und Getränken gestärkt hatten, forderten Carolina Luber und Romy Weiß „Komm gib mir deine Hand“. Derart in Stimmung folgte das Publikum bereitwillig Franziska Schillings Aufforderung „Die Hände zum Himmel“ zu strecken, bevor Romy Weiß und Alisa Graf sangen, wie schön es ist, „Wenn i mit dir tanz“. Bestens abgestimmt präsentierten Olivia Neal und Carina Luber in der jeweiligen Landessprache die Songs „Maledetta primavera“ und „I’ll never find another you“, letzteren zusätzlich von Werner Pichl mit der Gitarre begleitet. Ein Stück weit nachdenklich stimmte Magdalena Rauscher mit dem Song „Für alle“. Erst recht galt dies für den Udo-Lindenberg-Titel „Wir ziehen in den Frieden“, gesungen von Wanda Weiß, Carolina Luber und den „großen“ Mädels. Eine starke Leistung boten schließlich Josefine Summer, Romy Weiß und Alisa Graf mit dem Lied „An guten Tagen“ von Johannes Oerding. Die begeisterten Zugaberufe erfüllte der Chor zunächst mit dem Helene-Fischer-Hit „Atemlos durch die Nacht.“ Damit gab man sich aber nicht zufrieden. Erst nach der nochmaligen Präsentation von „Immer wieder sonntags“ und von „Maledetta primavera“ gab sich das Publikum zufrieden.

Günter Siegert sprach den Besuchern aus dem Herzen, als er allen Akteuren auf und hinter Bühne für zwei „wunderschöne Stunden dankte“ und an sie alle Blumen überreichte, allen voran an seine Frau Gertrud. Anerkennung sollte auch Bürgermeisterin Beate Dietrich. Sie versprach dem Chor „demnächst einen kleinen Geldbetrag“.