Ehenfeld. Der Arbeitsbericht des Ortsvorsitzenden und Stadtrats Christian Gnan, ein Rückblick auf die Kommunalwahlen und die Ehrung langjähriger Mitglieder standen im Mittelpunkt der Ortshauptversammlung des CSU-Ortsverbandes Ehenfeld.
Nach einer Würdigung der Arbeit der schwarz-roten Koalition und scharfer Kritik an der unberechenbaren Politik von US-Präsident Trump erinnerte Gnan an die Aktivitäten des CSU-Ortsverbandes, der aktuell 24 Mitglieder zählt. Als herausragende Veranstaltungen nannte er die Rede des EVP-Partei- und Fraktionsvorsitzenden Manfred Weber im voll besetzten Festzelt beim Ehenfelder Heimatfest und die Veranstaltung mit Ministerpräsident Markus Söder im Amberger Dult-Festzelt. Auf Ortsebene habe man den ABC-Schützen zum Schulanfang Loop-Schals überreicht, einen Kirwa-Frühschoppen und im Rahmen des Kommunalwahlkampfs eine Reihe von Bürgergesprächen in den einzelnen Ortsteilen durchgeführt. Schmerzlich seien die verlorene Bürgermeisterwahl und der Verlust von zwei Sitzen im Stadtrat. Offenkundig sei es der CSU nicht gelungen, der Bevölkerung deutlich zu machen, dass in Hirschau in den letzten Jahren kein Stillstand geherrscht habe, sondern eine Vielzahl wichtiger Projekte realisiert wurde wie z.B. die Innenstadtsanierung, die Erweiterung des „Betreuten Wohnens“ oder der laufende Ausbau des Glasfasernetzes.
Für die neue CSU-Stadtratsfraktion sei es selbstverständlich, im Stadtrat konstruktiv mitzuarbeiten.
MdL Dr. Harald Schwartz bedauerte in seinem Grußwort, dass es nicht ausreichend gelingt, die Erfolge der schwarz-roten Bundesregierung wie z.B. die deutliche Reduzierung der illegalen Migration oder die Ausweitung der Mütterrente bewusst zu machen. In den Medien werde überwiegend über strittige Themen berichtet und ein negatives Bild gezeichnet.
Wie vorher schon Christian Gnan dankte auch der CSU-Kreisvorsitzende MdL Dr. Harald Schwartz den zu ehrenden Mitgliedern für ihre langjährige Treue zur CSU. Längst sei es nicht mehr selbstverständlich, dass man sich über viele Jahre zu einer politischen Partei bekennt. Geehrt wurden: Für 60 Jahre: Ludwig Reich, Hans Schlosser, Hans Hüttner, Alfred Kustner (beide verhindert), für 45 Jahre: Georg Kustner, für 40 Jahre: Christine Falk, für 25 Jahre: Christian Meier, für 10 Jahre: Andreas Falk.