20 Jahre Schlachtfest der Alten Herren in Ehenfeld | Aktuelle Nachrichten und Informationen

Das traditionelle Schlachtfest in Ehenfeld feierte sein 20-jähriges Jubiläum mit viel Engagement und Geselligkeit.

20 Jahre Schlachtfest der Alten Herren in Ehenfeld

Ehenfeld. Jedes Jahr wenn der Winter zu Ende geht, freuen sich die Mitglieder der Alten Herren auf ihr Schlachtfest, wie immer organisiert von Betreuer Georg Kustner. Meistens findet sich auch Jemand, der das Schwein spendet, in diesem Jahr war das der ehemalige Oberpfälzer Bauernpräsident Franz Kustner, zu seinem 75. Geburtstag. Das Schwein war wieder aus dem Stall der Familie Reich. Es wurde ein kleines Jubiläum gefeiert, die Veranstaltung fand zum zwanzigsten Mal statt. Seit 17 Jahren im Anwesen von Brigitte und Thomas Gnan. An fleißigen Helfern mangelte es nicht. Bei den unterschiedlichen Arbeiten wurden die beiden Metzger Christian und Tobias Meier, tatkräftig unterstützt. Sie haben diese Aufgabe vom Emmeram Luber übernommen, der viele Jahre bei der Veranstaltung geschlachtet hat. Pünktlich um 12 Uhr war dann das Kesselfleisch fertig. Viele freuten sich auch auf den selbstgemachten Dotsch, der dazu angeboten wurde. Später konnte man sich mit Brät sowie Blut- und Leberwürsten stärken.

Am Nachmittag rundeten dann Kaffee und Kuchen den ereignisreichen Tag ab. Da viele Mitglieder nicht mehr sportlich aktiv sind, bieten solche geselligen Veranstaltungen die Möglichkeit sich wieder einmal in einer größeren Runde zu treffen und sich auszutauschen. Bei einem unterhaltsamen Schafkopfspiel verging die Zeit schnell und mancher Teilnehmer trat erst am Abend seinen Heimweg an. Das Schlachtfest war aber nur der Anfang, danach gab es noch weitere Treffen. Nach 2-3 Wochen ließ man sich die groben, geräucherten Bratwürste schmecken und nach ca. einem Monat trifft man sich zum Geräucherten. Gekonnt gewürzt und langsam kalt geräuchert von Albert Meyer. Zu allen diesen Veranstaltungen sind auch die Frauen der Alten Herren eingeladen. Möglich ist dies nur, so lange es Mitglieder gibt, die sich engagieren. Man wird sehen, ob diese vielen gesellschaftlichen Aktivitäten erhalten bleiben, wenn die älteren Mitglieder altersbedingt ins zweite Glied treten und jüngere diese Aufgaben übernehmen müssten.