Neubau der Nassaufbereitung „Hirschau-Ost“ der Amberger Kaolinwerke | Aktuelle Nachrichten und Informationen

Der Neubau der Nassaufbereitung wird aufgrund besserer Verkehrsanbindung und Effizienzvorteile in Hirschau statt Schnaittenbach realisiert.

Neubau der Nassaufbereitung „Hirschau-Ost“ der Amberger Kaolinwerke

Der Neubau der Nassaufbereitung der Amberger Kaolinwerke wird nicht wie ursprünglich geplant in Schnaittenbach, sondern in Hirschau errichtet.

Als Gründe für die Standortentscheidung nennt das Unternehmen mehrere Vorteile der neuen Variante:

  • Optimierte und nachhaltigere Logistik durch den direkten Bahnanschluss

  • Effizientere Werkstruktur und bessere Einbindung in bestehende Anlagen

  • Zusätzliche Entwicklungsmöglichkeiten durch verfügbare Freiflächen

  • Günstige Verkehrsanbindung außerhalb der Ortslage

Insbesondere die Verkehrsanbindung hatte am ursprünglich geplanten Standort Schnaittenbach zu Protesten von Anwohnern geführt, da sich das Verkehrsaufkommen durch die Verlagerung von wesentlichen Produktionsanlagen von Hirschau nach Schnaittenbach ungefähr verdoppelt hätte, so das Unternehmen. Dies ist bei der jetzt geplanten Lösung nicht mehr der Fall, da die aktuell in Hirschau laufenden Produktionsanlagen im Wesentlichen durch moderne und effizientere Anlagen am Standort abgelöst werden.

Die Investitionssumme beträgt rund 80 Millionen Euro und zählt zu den größten Einzelinvestitionen der Amberger Kaolinwerke in den vergangenen Jahren.

Auswirkungen auf die Region

Der Neubau bringt mehrere positive Effekte für die Region mit sich:

  • Langfristige Sicherung von Arbeitsplätzen – derzeit beschäftigt das Unternehmen rund 430 Mitarbeiter.

  • Stärkung der regionalen Industrie und des Wirtschaftsstandorts.

  • Weitere Reduzierung der Umweltauswirkungen durch den Einsatz modernster Anlagentechnik. So soll der elektrische Energiebedarf im Vergleich zur bisherigen Technik um rund 30 Prozent sinken.